Bei der Lautstärkeregelung mit einem H-Pad wird das Signal über einen Übertrager mittels Poti “kurzgeschlossen”.

Die Vorteile liegen auf der Hand. Das Signal kann vollsymmetrisch verarbeitet werden. Der Übertrager trennt das Signal galvanisch, das heisst Ein- und Ausgang sind vollständig voneinander entkoppelt. Das Signal durchläuft nicht wie sonst üblich den Schleifer eines Potis, sondern zwei hochwertige Längswiderstände, das Poti ist als variabler Widerstand geschaltet, dämpft gezielt den Ausgang. Das Signal hat am Ein- und Ausgang damit eine konstante Induktivität.

Die eingesetzten Übertrager sind silvercore Line-Level-Studioübertrager. Finemet Ringkerne garantieren einen perfekten und extrem breitbandigen Übertragungsbereich, die Wicklung erfolgt wahlweise in Kupfer oder Silberlegat20. Obwohl die Potis nur untergeordneten Ansprüche genügen müssen, setze ich hier kompromisslos die guten blauen von ALPS ein, die Widerstände im Signalweg sind Dale Messwiderstände.

Mit einem H-Pad-Modul und einer einfachen Quellenwahl lässt sich ein sehr hochwertiger passiver Vorverstärker realisieren. Wenn Sie lange Kabelwege treiben wollen, und die Quellgeräte einen geringen Innenwiderstand aufweisen, empfiehlt sich immer die 600Ohm Variante.


silvercore H-Pad

  • anschlussfertiges Stereo-Modul auf Platine
  • Längswiderstände 600Ohm bis 10k wählbar,
  • XLR Eingang, XLR Ausgang, symmetrische Signalverarbeitung
  • konsequente Kanaltrennung durch getrennte Masseführung
  • Übertrager wahlweise in Kupfer oder Silberlegat20
  • Maße lxbxh 100x160x45

P-Pad Stereomodul, Übertrager in Kupferdraht      450,00 €

P-Pad Stereomodul, Übertrager in Silberlegat20    900,00 €