Der preamp reference hat eine einzige einzige Verstärkerstufe in Triodentechnik und zwei Übertrager im Signalweg. Der eine Übertrager erledigt die Lautstärkeregelung, der andere verhilft der Triodenstufe zu einem geringen Ausgangswiderstand. Im reference arbeiten die Trioden nach dem Push-Pull-Prinzip mit dem sich prinzipbedingt ein sehr klarer unverfälschter Klang realisieren lässt.
Der reference ist als “no cost limit” auf optimalen Klang ausgelegt. Wir wickeln alle Übertrager im Signalweg entweder in Reinsilberdraht oder in Silberlegatur, entsprechend ist die Signalführung in Silber oder Silberlegat handverdrahtet .
Wenn Sie einen Verstärker suchen, der schwierigste Musikpassagen locker und flockig meistert, eine traumhaft grosse luftige Bühne zaubert und analytisch und dennoch entspannt musiziert, müssen Sie ihn hören.
Liegt das an den wenigen Bauteilen im Signalweg? Oder am hohen Materialeinsatz? Sicher an Beidem.

Das Konzept

Das Musiksignal wird am Eingang über einen Stufenschalter direkt selektiert. Die Lautstärkeregelung erfolgt induktiv mit einem geschalteten Eingangsübertrager. Die Spannungsverstärkung übernimmt eine ECC99 Doppeltriode in einer für Ihre Verzerrungsarmut bekannten Push-Pull-Schaltung mit nachgeschaltetem Ausgangsübertrager ein. Der Übertrager übernimmt die Aufgabe das Signal so niederohmig wie möglich den Endstufen zur Verfügung zu stellen. Alle Übertrager werden auf amorphe Kerne gewickelt die in Punkto Übertragungseigenschaften alle übrigen Bauarten in den Schatten stellen.
Das Netzteil wird konsequenterweise ausgelagert um jeden negativen Einfluss des Netztrafos auf die empfindliche Vorverstärkerschaltung zu vermeiden.

Warum Übertrager?

Im Verstärkereingang setzen wir den Stepperübertrager zur Lautstärkeregelung ein. Natürlich könnte an dieser Stelle ein Potentiometer seinen Dienst verrichten, das klingt aber nicht so luftig.
Im Verstärkerausgang verhält es sich ähnlich. Der Übertrager reduziert nochmals den sowieso geringen Innenwiderstand der Schaltung, sodaß für Röhrenvorstufen extreme 50Ohm am Ausgang zu messen sind. Damit gehören Kabelprobleme entgültig der Vergangenheit an.
Daß Übertrager im Frequenzband limitieren, gehört mit unseren amorphen Kernen der Vergangenheit an. Die obere Grenzfrequenz geht über 240kHz hinaus, das Bassverhalten muss als spektakulär bezeichnet werden.

Das Netzteil

In einem Röhrenverstärker fließt durch die Röhre eine Gleichspannung, die sogenannte Anodenspannung mit dem zugehörigen Anodenstrom. Wenn die Musikwechselspannung das Gitter moduliert, wird die Anodenspannung ebenfalls moduliert, und zwar mit der um den Faktor der Verstärkung höheren Amplitude.
Ein Röhrenverstärker moduliert also platt gesagt die Versorgungsspannung im Takt der Musik. Vielfach wird die Bedeutung des Netzteiles die diese Versorgungsspannung erzeugt vollkommen unterschätzt. Das Netzteil ist wesentlicher Bestandteil des Verstärkers.
Um eine brummfreie Gleichspannung zu erhalten können wir ein geregeltes Netzteil bauen. Eine Regelung im Netzteil ist ähnlich einer starken Gegenopplung, ist sie zu hoch, wird zu stark bedämpft. Meist ist dann zwar die Siebung sauber, das Klangbild jedoch matt und undynamisch.
Viel besser aber auch aufwändiger ist da ein konventionell aufgebautes Netzteil mit Siebdrosseln und Glättkondensatoren. Möglichst niederohmig und gut dimensioniert aufgebaut. Und für den guten Klang mit ölgefüllten MKP-Kondensatoren statt Elkos bestückt.
Die letzte und damit klangentscheidende Drossel wird sogar in aufwändiger 6-Kammerwicklung auf einem Nickelkern realisiert, das nimmt den oberen Lagen die Härte und rundet das Klangbild auf sehr angenehme Weise. Und da wir nicht Siliziumrauschen vernehmen wollen wird standesgemäß mit Röhre gleichgerichtet.

Gehäuse

Die Gehäuse sind aus massiven Aluminiumzargen und polierten Edelstahlblenden aufgebaut. Trafo, Drosseln und Übertrager werden in polierten Edelstahlbechern resonanzoptimiert vergossen. Moderne CNC Fräsen und Laser machen noch kein fertiges Gehäuse. Die Edelstahlteile werden handgraviert und poliert, das unterstreicht die handwerkliche Note. Gedrehte massive Bedienknöpfe und hartvergoldete Cinchbuchsen und die massiven LYD-Dämpferfüsse runden das hochwertige Erscheinungsbild des Verstärkers ab.

Daten

Eingangswiderstand: 47k
Eingangspegel: Normpegel 0dB 2Vss bis maximal 20dB
Volumenregler: 24Schaltstufen a 2dB max. -48dB
Ausgangspegel Lineverstärker an 600Ohm Last: -39dB (volume 1) 0dB (volume 3), +9dB (volume 23)
Ausgangsspannung Line: nominal 6Vss an 600Ohm
Leistungsaufnahme Netzteil und Preamp: 230V/420mA entspricht etwa 90W
Abmessungen bxtxh: 700x340x210
Gewicht: Netzteil 17,5kg und Verstärker 20kg

Aufbaubeispiele